Team März 2022

14. März 2022

Erste Rückmeldung von Lorena, Julia und Simona aus Malawi.
Lorena absolviert derzeit eine Famulatur am "Holy Family Mission Hospital" und ist damit die erste Famulantin für das Jahr 2022.
Julia und Simona sind zwei junge Ärztinnen, die in Kooperation mit unserer schweizer Partnerorganisation Pro Phalombe für 5 Monate am Krankenhaus in Phalombe arbeiten werden.
"Als Arzt oder als Medizinstudierender für eine Famulatur einige Zeit nach Malawi, eines der ärmsten Länder in Afrika zu reisen ist definitiv eine Erfahrung wert!
Die Ankunft mag in den ersten Tagen ein kleiner Kulturschock sein, es sind sehr viele Menschen auf der Straße unterwegs, am Straßenrand findet das Leben statt, Essen, Kleidung und was man sonst noch brauchen kann wird hier direkt verkauft, Kürbisse und große Körbe auf dem Kopf zu tragen ist Standard und auch das kleine Krankenhaus in dem wir in Phalombe sind, ist mit den Verhältnissen aus Europa nicht vergleichbar.. Dennoch gewöhnt man sich sehr schnell an Alles, die Lebensweise, die fröhliche und gemütliche Art der Leute trotzdem Armut und an die begrenzten Mittel, die einem hier zur Verfügung stehen.
Der erste Tag im Krankenhaus fängt wie die meisten anderen danach an: Nach dem Frühstück und Kaffee beginnt die Arbeit mit einer Morgenbesprechung, bei der die Pflege die Neuzugänge der Nacht vorstellen.
Dann findet die Visite auf den verschiedenen Stationen (labour ward, female ward, male ward, pediatric ward und Tb ward) statt. Da hier von der Bevölkerung hauptsächlich Chichewa gesprochen wird und kaum jemand Englisch spricht, muss man immer einen Clinical Officer, einen Arzt/ eine Ärztin oder eine Person von der Pflege für die Anamneseerhebeung und Untersuchung begleiten. Krankheitsbilder wie Malaria, HIV, Tuberkulose, Fehlbildungen bei Neugeborenen stehen hier an der Tagesordnung und diagnostische Tests sind limitiert. Standards wie ein breitgefächertes Blutbild, CT, MRT, CTG stehen hier nicht zur Verfügung, man lernt schnell dass man auch mit den Basics also Stethoskop, kleinem Blutbild, Hörrohr für die Herzfrequenz der Feten von Schwangeren und einem Röntgengerät und bei Stromausfall auch mal mithilfe von Taschenlampen sehr weit kommen kann.
Die extreme Armut und die hohe Zahl vermeidbarer Krankheiten, der teilweise sehr ruppige, lieblos erscheinende Umgang mit Patienten und die langsame/ nachlässige Arbeitseinstellung mancher, sowie die Tatsache, dass Stromausfall für Neugeborene am Atemgerät oder Patienten die dringend operiert werden müssen den Tod bedeuten ist für uns eine Herausforderung und frustran. Trotz der Allgegenwärtigkeit von Tod und Leid ist es schön zu sehen, wenn Dinge auch unter einfachen Verhältnissen gut klappen, dass die Lebensart dennoch fröhlich, sorglos und freundlich ist und die Medizin trotz der verschiedenen Gegebenheiten im Grunde genommen doch überall auf der Welt gleich ist und uns miteinander verbindet. Wir sind definitiv gespannt auf unsere restliche Zeit hier und die Erfahrungen, die weitere Studenten und Ärzte hier sammeln werden und ob und wie sich die Arbeit hier verändern/ verbessern lassen kann."

von Julian Lennertz 14. Dezember 2025
The frequent power outages in Malawi pose a major challenge to providing medical care. This is especially severe in the nursery (neonatal unit) of the Phalombe District Hospital, as many premature and newborn infants rely on respiratory support (CPAP) and oxygen therapy provided through oxygen concentrators. This means that during a power outage neither respiratory support nor oxygen therapy can be ensured. Unfortunately, this has a tremendous impact on neonatal mortality... Particularly in the rainy season - which has just begun - storms and heavy rain often cause power poles to collapse, leaving the whole district without electricity, and repairs can take many hours or even several days. At present, only the operating theatre has a fuel-powered generator, but the ongoing fuel shortages pose challenges as well. We are therefore working on equipping the nursery with a solar panel system, and we are convinced that this more than urgently needed!
von Julian Lennertz 30. November 2025
The donated monitors in action! At last, continuous monitoring in the pediatric intensive care unit is possible — something that is especially important for severe respiratory infections, severe malaria, tetanus, and other common conditions. We were able to successfully wean this little patient with pneumonia off oxygen therapy, and he was able to leave the hospital a few days later.
von Julian Lennertz 19. November 2025
Berenike Thoma has now been at Rev. John Chilembwe Hospital for several days. As a paediatrician in Germany, she will spend most of her time on the children’s ward, delivering short training courses and exploring potential future projects. Thanks to a fundraising appeal by our former medical students @mara.prbst and Svenja Kadler, the hospital has received two additional patient monitors for the paediatric ward. We would like to express our sincere thanks to all donors for their generous contributions.
von Julian Lennertz 1. Oktober 2025
On September 1st. we (Mara Probst and Svenja Kadler) traveled to the District Hospital Phalombe to complete our practical training here. We have great respect for what is done here and are grateful for all the insights and experiences. We truly enjoyed our time here, and working with the team has been a great experience.
von Julian Lennertz 1. September 2025
Additional patient monitors Thanks to the generous support of our members and a substantial donation from the Domröse family, we were able to provide the hospital with two more patient monitors. They were handed over by our students at the beginning of August.
von Julian Lennertz 30. August 2025
„Greetings from the District Hospital Phalombe! Today we (Nora and Piera from Hamburg) arrived here at the hospital and fortunately got to meet Karl and Lisa, who have been here for the wohle of July. They showed us around and shared all their tips and insights about living and working here. We are looking forward to our time here in Malawi, everybody was very welcoming already!“
von Julian Lennertz 25. Juli 2025
Muli Bwanji (“Hello, how are you?” in Chichewa) from the MalawiMed July team! At the beginning of the month we, Lisa, Karl (medical students from Heidelberg) and Marilyne (doctor from Switzerland) arrived at Phalombe District Hospital. We were made to feel very welcome here, both by the hospital director Dr. Grace and the whole team. It took a few days to understand the organization, but everyone was very helpful. The advanced clinical pictures and pain resistance of our patients are impressive! Thanks to Molly, we discover new dishes with local produce every day. The big highlights for us are banana cake and nsima (made from maize flour)! See you soon
von Julian Lennertz 1. Februar 2025
von Julian Lennertz 31. Januar 2025
Der schwierige Atemweg und insbesondere eine "can not ventilate - can not intubate" Situation ist ein gefürchtetes Ereignis im Operationssaal und in Notfallsituationen. In Deutschland steht für diesen Fall in fast allen Krankenhäusern und im vielen Rettungsdienstbereichen unterstützend ein Videolaryngoskop zur Verfügung, welches die Chance auf eine Intubation erhöhen kann. Durch eine Kamera in der Spitze des Laryngoskopes, kann die Stimmbandebene indirekt auf einem Bildschirm dargestellt werden. Mit einem konventionellen Laryngoskop ist dies nicht unbedingt sichtbar und eine Intubation bei einem schwierigen Atemweg nicht immer zu erreichen. In Malawi stand ein solches Gerät bisher nicht zur Verfügung. Wir sind froh, dem Rev. John Chilembwe Hospital ein solches Gerät spenden zu können. Während unserem Besuch erfolgte auch direkt die Einweisung in das Gerät, sowie ein erstes Training im Umgang damit. Die Anästhesisten am Krankenhaus werden den Einsatz in den nächsten Wochen auch bei Patienten mit einer einfachen Anatomie trainieren, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.
von Julian Lennertz 23. Januar 2025
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